Zufällig vor die Linse bekommen und auch mal ganz genau hin gesehen
Eine meiner frühen Kindheitserinnerungen ist mit diesen Stücken aus der großen Modelleisenbahn meines Vaters verbunden. Wir wohnten damals (1962/63) in einer sehr großen Altbauwohnung mitten in Nürnberg. Das Brett mit den Beinen, auf dem damals das Modell entstand, war im Flur der Wohnung mit einem Flaschenzug an der Decke befestigt und wurde nur abends wenn mein Vater daran herumbastelte (und ich als 5-6jähriger Knirps natürlich längst im Bett lag) oder an ganz besonderen Anlässen heruntergelassen und zur Bewunderung freigegeben. Das Modell habe ich als mehrspurig und auf mindestens zwei Ebenen in perfekter Pappmaché-Landschaft in Erinnerung.
Im Jahr 1964 zogen wir in ein gemietetes Einfamilienhaus, in dessen Keller sich fortan auch die elterliche Druckerei befand. Das Modell wurde für den Umzug zum Großteil demontiert und danach nie mehr aufgebaut. Zwar habe ich mich mit zwei Schulfreunden im Alter von etwa 12 Jahren daran versucht, unsere Bemühungen waren aber, mangels technischem Verstand, nicht von Erfolg gekrönt. Und so sind die ganzen Lokomotiven, Gleise und Gebäude schon seit Jahrzehnten in guten Schachteln verpackt auf diversen Dachböden eingelagert. Seit über 30 Jahren auf meinem eigenen. Die Firma Fleischmann gibt es übrigens immer noch.
Diese Bilder gehören zu dem “Fotoblogstöckchen”-Aufruf von Creezy, auch als Claudine bekannt.
4. November 2009 · Blickwinkel, Details, Freizeit, Kinder, Nostalgie · Tags: Dampflok, Eisenbahn, Fleischmann, Modelleisenbahn


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